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«Das Gesak ist ein Muss» – Interwiew Andreas Oberholzer

GOSSAU Ab April wird Andreas Oberholzer im Gossauer Parlament politisieren. Er steht für Gradlinigkeit ein und für seine grosse Leidenschaft: Für seine Heimat Gossau.

Martin Brunner
redaktion@goz.ch
Gossauer Wochenzeitung „A“

Andreas Oberholzer, wie reagierten Sie, als klar wurde, dass Sie ins Gossauer Parlament nachrücken werden?

Für mich war immer klar, dass ich gerne im Gossauer Parlament sitzen würde. Umso mehr freue ich mich auf diese Aufgabe und darauf, dass ich einen vertieften Einblick ins politische Geschehen bekommen werde. Ich werde mein Amt mit dem nötigen ­Respekt anpacken.

Wie bereiten Sie sich auf Ihren ersten Einsatz vor?

In letzter Zeit war ich beruflich ziemlich stark engagiert. Deshalb blieb wenig bis keine Zeit für die Vorbereitung aufs Parlament. Nun aber werde ich die verschiedenen Dossiers studieren. Mir ist wichtig, dass ich den aktuellen Stand und die Fakten vertieft kenne, damit ich mich entsprechend einbringen kann. Von Vorteil ist dabei, dass ich seit 2017 dem Vorstand der SVP Gossau-Arnegg angehöre.

Mit welcher Einstellung wollen Sie politisieren?

Im Parlament vertrete ich einen Teil der Gossauer Bevölkerung. Diese Wahl von 2016 nehme ich ernst, denn immerhin geht es um unsere Stadt, die mir sehr am Herzen liegt. Nur dabei sein zählt für mich nicht.

Wo werden Sie Ihre Schwerpunkte setzen?

Der Sport spielt in meinem Leben eine zentrale Rolle. Seit meiner Kindheit bin ich eng mit dem FC Gossau verbunden und beschäftige mich intensiv mit dem Fussball. Meine Kinder sind sportlich aktiv. Unzählige Menschen in Gossau betätigen sich sportlich. Sie alle sind auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Handballer, Schwimmer, Leichtathleten und viele andere sollen auch in weiterer Zukunft ihrem Hobby frönen können. Deshalb möchte ich mich fürs Gesak einsetzen. Die Kosten sind zwar hoch und es wird entscheidend sein, diese im Griff zu haben. Aber es ist ein Muss für alle in Gossau.

Warum wählten Sie die SVP als Partei aus?

Die SVP setzt sich am klarsten für unsere nationalen Werte ein. Klare Linien sind für mich sowieso zentral. Sicherheit und Freiheit sind wichtige Eckpfeiler. Der haushälterische Umgang mit den Finanzen, die Interessenvertretung für Gewerbe und für Landwirtschaft überzeugen mich.

Warum liessen Sie sich 2016 auf die Wahlliste der SVP setzen?

Früher hatte ich zwar Interesse an der Politik, war aber nicht aktiv. Im Jahr 2012 kam ich zur SVP, nahm an den Versammlungen teil und wurde Vorstandsmitglied. Als es 2016 um die Wahlen ins Gossauer Parlament ging, sagte ich mit grosser Überzeugung zu. Zudem fand ich es spannend zu erfahren, wie gross meine Chancen sind. Mein gutes Resultat hat mich dann überzeugt.

Welche Bedeutung hat für Sie Gossau?

Wenn es um Gossau geht, so spreche ich oft vom Zentrum der Schweiz. Das bedeutet, dass mir Gossau enorm am Herzen liegt. Ich finde unsere Stadt so lebenswert wie keine andere. Man kann also schon fast von einer Leidenschaft für Gossau sprechen. Sorgen bereitet mir allerdings der ständige Rückgang der Geschäfte. Für eine Stadt wie Gossau sind wir an einem bedenklichen Punkt angelangt.

Wohin muss sich Gossau bewegen?

Wir müssen alles unternehmen, dass Gossau so attraktiv bleibt, wie es heute ist. Deshalb hat für mich das ­ Gesak eine so grosse Bedeutung. Unsere Stadt bietet in allen Bereichen so ­viele Möglichkeiten, die wir unbedingt ­pflegen und weiterentwickeln müssen.

Welche berufliche Laufbahn haben Sie eingeschlagen?

Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte ich bei der Firma Aepli meine Lehre als Metallbauzeichner. Es folgte die militärische Zeit mit der Rekrutenschule und der Unteroffiziersschule. Dabei kam ich in Kontakt mit Instruktoren und entdeckte meine Vorliebe fürs Unterrichten wieder. So kam es, dass ich die notwendigen Ausbildungen durchlief und seit 18 Jahren Berufsunteroffizier bin, im Moment noch in Frauenfeld, geplant ab 2019 in Herisau. Meinen Beruf und vor ­allem die Zusammenarbeit mit ­ jungen Menschen empfinde ich als Privileg.

Wie verbringen Sie Ihre ­Freizeit?

Meine Freizeit gehört zu einem grossen Teil meiner Frau und meinen zwei Kindern. Fussball hat immer noch seine Bedeutung, aber auch Sport allgemein. Im Sommer bin ich gerne auf meiner Vespa unterwegs.

Zur Person
Name: Andreas Oberholzer
Geburtsdatum: 1976
Beruf: Berufsunteroffizier
Hobbys: Sport allgemein, Fussball, Vespa
Motto: Meide negative Menschen, sie haben für jede Lösung ein Problem

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