SVP-Fraktion empfiehlt ein JA zum Steuerfuss von 116 % am 8. März 2026
Dank der SVP-Fraktion und unterstützenden Parlamentsmitgliedern aus weiteren Parteien kommt
die vom Stadtparlament beschlossene Steuerfuss-Erhöhung vors Volk. Das Parlament entschied
mit knapper Mehrheit, den Steuerfuss für 2026 von 116 % auf 121 % zu erhöhen. Mit dem
Ratsreferendum wird dieser Entscheid nun der Bevölkerung zur Abstimmung unterbreitet.
Die SVP-Fraktion beantragte im Parlament, den Steuerfuss bei 116 % zu belassen, denn das Budget
2026 weist trotz geplanter Steuererhöhung ein negatives operatives Ergebnis aus. Das positive
Gesamtergebnis entsteht ausschliesslich durch den Abbau von Reserven, während die
strukturellen Defizite bestehen bleiben. Höhere Steuern lösen diese Probleme nicht, sondern
verschieben sie in die Zukunft.
Zudem liegen dem Parlament und der Öffentlichkeit bis heute nicht alle entscheidungsrelevanten
Unterlagen vollständig vor. Zentrale Ergebnisse der externen PwC-Analyse samt originaler
Massnahmen-Führungsliste mit den Beträgen zum Sparpotenzial wurden nicht offengelegt. Ohne
vollständige Transparenz über Millionenbeträge zu entscheiden, ist aus Sicht der SVP-Fraktion
nicht verantwortbar.
Ein Steuerfuss von 116 % bewahrt die Bevölkerung vor zusätzlichen Belastungen und erhöht den
Druck auf Stadtrat und Verwaltung, notwendige Spar- und Reformmassnahmen konsequent
umzusetzen. Isolierte Steuererhöhungen ohne ein umfassendes Entlastungspaket lehnt die SVP
Fraktion ab.
Mit der bevorstehenden Abstimmung entscheidet das Volk über den finanzpolitischen Kurs der
Stadt Gossau. Die SVP-Fraktion empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, JA zu einem
Steuerfuss von 116 % zu stimmen.
Für die SVP-Fraktion Gossau-Arnegg
SVP Gossau-Arnegg