Pascal Fürer SVP-Kandidat Gossauer Stadtparlament - St. Galler Tagblatt vom 23. August 2016

SVP-Kandidat Pascal Fürer ist mit seinen 22 Jahren bereits erster Ersatz für einen Kantonsratssitz. Er engagiert sich schon lange politisch, wollte 2012 aber noch nicht antreten.

Sie sind bei den Kantonsratswahlen auf dem ersten Ersatzplatz bei der SVP gelandet. Rechnen Sie schon damit, in den Kantonsrat nachzurücken?

Darüber mache ich mir noch keine Gedanken. Ich führte einen aktiven und engagierten Wahlkampf. Mein Engagement hat sicherlich zu diesem Resultat beigetragen. Nun kandidiere ich für das Stadtparlament. Ich finde, die Jugend dürfte darin noch stärker vertreten sein. Schliesslich muss sich die Bevölkerung im Parlament widerspiegeln.

Sie haben schon sehr früh zur SVP gefunden.

Politische Diskussionen führte ich schon auf dem Pausenplatz in der Sek. Daraufhin bin ich auch in die Jung-SVP eingetreten und dort mittlerweile im Vorstand. Seit einem guten Jahr sitze ich auch im Vorstand der SVP Gossau-Arnegg. Ich finde, gerade in der Kommunalpolitik kann – und müsste – man viel bewegen.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Ich denke da an die Jahresrechnung 2015 mit mehreren Millionen Franken Ertragsüberschuss. Ich finde, dieses Geld müsste über einen geringeren Steuerfuss wieder der Bevölkerung zugute kommen. Gossau soll eine attraktive Stadt bleiben. Dazu muss man aber auch das Wünschenswerte vom Notwendigen trennen.

Sie engagieren sich trotz Ihres jungen Alters schon seit Jahren politisch. Weshalb sind Sie bei den Wahlen vor vier Jahren noch nicht angetreten?

Damals wurde ich angefragt. Für mich war das aber mit 18 Jahren noch etwas zu früh. Ich wollte erst Erfahrungen sammeln, was ich in der Zwischenzeit innerhalb der Partei tun konnte. (jw)

Am 25. September wird das Gossauer Stadtparlament neu gewählt. Bis dahin stellen wir neue Kandidatinnen und Kandidaten vor.

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